Vegan journey…

…die Reise beginnt.

Ich möchte euch erzählen wie ich zum veganen Leben gekommen bin, dafür nehme ich euch mit in die Vergangenheit.

Schon seit ich ein Teenager war hatte ich immer mit meinem Gewicht zu kämpfen, man schlank, mal pummelig, mal fett (ja fette Menschen sind fett). Alle die mich kennen können dies bestätigen. Zwischen 58 und 92 Kilo war schon alles dabei.

Im Jahr 2013, als ich meinen Freund kennenlernte wog ich circa 60 Kilo. Eine Abnahme von 24 Kilo hatte ich innerhalb eines halben Jahres geschafft. Mit Diätprogrammen und hungern, konnte ich mein Gewicht zwar reduzieren, dennoch hatte ich noch einen netten Fettring um die Bauchgegend. Doch als die Zeit verstrich und ich mit meinem Freund eine Art glückliche Fressbeziehung führte, nahm ich nicht nur alles wieder zu, sondern sogar noch mehr. Bis ich im Sommer 2015 bei 92 Kilo angekommen war.

Menschen, die ich nicht mehr als Freunde bezeichnen möchte, begannen hinter meinem Rücken zu reden und sich darüber lustig zu machen, wie sehr ich doch wieder auseinander gegangen bin. (keine schöne Zeit)

Einzig mein Freund war immer für mich da und ließ mich nie im Stich, er liebte mich auch als Fetti Fetti Bum Bum.

Dennoch musste ich mich fragen: wie kann es sein, dass ich schon so ewig mit meinem Gewicht zu kämpfen habe, obwohl ich doch immer Low Carb oder Low Fat oder Low Life gemacht habe. Schließlich fasste ich den Entschluss, mich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen und ich begann mich mit meinem Essen aktiv auseinanderzusetzen.

Wir kochten viel gemeinsam, ließen Saucen mit Wein reduzieren, lernten Zutaten kennen und stellten fest, dass das Leben nicht nur aus Fertiggerichten besteht. Doch leider schnellte die Waage weiterhin nach oben. Ich dachte: &%R§&$(&/)!!!! Wie kann das sein. Ich esse doch nun bewusst, koche alles selbst, benutze keine Fertiggerichte mehr, keine Süßigkeiten mehr und trotzdem passiert nichts.

Als ich dann also resigniert hatte, kam ich durch meine Nagelfee auf das Thema Fleisch. Was verbirgt sich hinter Fleisch? Ich brauche doch meine Proteine von dieser Quelle. Doch schnell stellte sich heraus, Fleisch ist nicht nur eine Proteinquelle, die ganz leicht ersetzt werden kann, nein, Fleisch ist nicht gesund. Und ich meine tatsächlich: Wir werden krank wenn wir Fleisch essen.

Völlig geschockt von dieser Erkenntnis, begann ich im Internet nach wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Fleischkonsum zu suchen und schaute mir sehr viele Dokumentationen und Vorlesungen auf Youtube an (ich werde bei Gelegenheit eine Linkliste dazu erstellen)

Schnell war uns also klar: Fleisch wird aus unserem Leben verbannt. Schwierig war es nicht wirklich, da Käse eigentlich sowieso das geilste ist was es gibt und vegan werden wir ja sowieso nicht.

Nach und nach geriet mein Gewicht in Vergessenheit, da ich mich immer intensiver mit der Power der Pflanzen beschäftigte. Wusstest Du, dass Krebszellen keine Himbeeren mögen? Mir wurde bewusst, dass Pflanzen existenziell wichtig für meinen Körper und meine Gesundheit sind und ich habe mich schon fast geschämt darüber, wie wenig ich eigentlich über meinen Körper weiß und was ich ihm durch schlechte Nahrungsmittel eigentlich antue.

Pflanzen rutschten immer höher in unserer Ernährungsskala und plötzlich begann ich mich fitter zu fühlen. Ich wachte morgens fit und voller Energie auf. Meine Cellulitis wurde weniger, ich war nicht mehr so schlecht gelaunt, ich könnte ewig so weiter erzählen.

Als wir Ende des Jahres einen weiteren Bericht über tierliche Nahrungsmittel sahen und uns bewusst wurde, welche Auswirkungen Milchprodukte auf den Körper und die Gesundheit haben, wurde mir ganz schlecht. Wie konnte ich nicht wissen, dass Tierprodukte der Grund sind für 80% aller auf Erden bekannter Krankheiten. Krebs, Herz- Kreislauf, Diabetes, Schlaganfälle, Alzheimer, Gicht, Depressionen …. ich war erstaunt, dass mein Körper weitestgehend gesund war, einzig mit meiner Fettleibigkeit hatte ich zu kämpfen, und nun wusste ich auch wieso.

Durch reinen Zufall haben wir dann noch einen Film gesehen, der uns die Augen öffnete und den Blick von unseren eigenen Körpern abwand und auf unseren Planeten richtete. War es richtig wie wir lebten? Ich dachte immer: Mülltrennung das reicht doch. Aber mir wurde schnell bewusst, welche fatalen Umweltschäden ich durch meinen Tierkonsum verursache. Diesen Film sahen wir am 3. Januar und an diesem Tag entschieden wir: ab heute vegan!

Seither hat sich einiges geändert. Wir sind kleine Aktivisten geworden. Jeder der schlecht über unseren Lebenswandel gesprochen hat wurde aus unserem Leben verbannt. Wir wollten keine Negativgedanken, wir wollten die Welt besser machen. Doch auch bei mir hat sich vieles getan. Zum ersten Mal in meinem Leben genieße ich das Leben. Ich esse worauf ich Lust habe, ich liebe die Natur und die Tiere. Ich möchte diesen Planeten für kommende Generationen gut behandeln. Ich habe 13 Kilo abgenommen. Meine Cellulitis ist weg. Mein Zahnfleischbluten ist weg. Ich habe keine Gelüste mehr nach Süßigkeiten. Ich mache Sport (freiwillig). Ich bin netter geworden.

Ich fühle mich lebendig!

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